Improvisation

Menschen die in der Lage sind auf Situationen aus dem Moment heraus spontan zu reagieren haben die größte Möglichkeit ihr Potential zu entfalten. Sie haben Zugang zur Schöpferkraft die in jedem Menschen als Anlage vorhanden ist. Die Fähigkeit spontan zu handeln gibt letztendlich die Freiheit das eigene Leben zu gestalten, anders als wenn man in Handlungs- und Reaktionsmustern feststeckt.

Die Fähigkeit spontan zu handeln ist in jedem Menschen vorhanden. Die Bereitschaft zur Spontaneität kann von allem Menschen erlernt werden.

Die Verfassung die spontanes Handeln hervorbringt wird oft mir einer impulsiv-reaktiven Verfassung VERWECHSELT (Mit „impuls-reaktiver Verfassung ist eine Verfassung gemeint, in der z. B. unkontrolliert  Emotionen. oder andere Impulse ausagiert werden). Dabei ist beim Improvisieren ein sehr wacher Zustand gemeint, so wie sie auch z. B. im buddhistischen Kontext oft beschrieben wird: ein Gewahrsein im Augenblick und dadurch ein angemessenes Reagieren.

Wenn wir an Improvisation denken, neigen wir dazu zuerst an improvisierte Musik, Improvisations-Theater oder Tanz-Improvisationen zu denken. Aber über den Genuss hinaus den diese Kunstformen in sich bergen, öffnen sie  uns die Türen zu einer Erfahrung die die Gesamtheit des Alltagslebens ausmacht… Wir sind alle Improvisierende. Die verbreitetste Form von Imporvisation sind gewöhnliche Gespräche. Jede Konversation ist eine Form von Jazz. Die Aktivität der aus dem Augenblick heraus entstehenden Kreativität ist so natürlich für uns wie das Atmen.

Ob wir ein Kunstwerk erschaffen oder eine Mahlzeit zubereiten, wir improvisieren während wir uns mit dem Fluß der Zeit bewegen und den Bewegungen unseres Bewusstseins folgen.

Beim Improvisieren gibt es nur das Jetzt, nur die „Echt-Zeit“ (Realtime). Inspiration, Realsierung und Darbringung des „Projektes“ geschehen gleichzeitig. Eine Aspekt dieser Kunst besteht darin die Inspiration in die Länge zu ziehen, bis sie schließlich mit den Tätigkeiten des täglichen Leben verschmilzt. Wir können dann das freie Spiel unserer Kreativität als ungetrennt von unserem täglichen Leben und dessen Tätigkeiten erleben. Ein Ideal welches kaum jemals erreicht werden kann, weil auch das stecken bleiben zum Improvisieren dazu gehört. Wie der Tot zum Leben. Dies ist wovon spirituelle Traditionen sprechen wenn sie beschreiben, dass in die gewöhnlichsten Tätigkeiten unseres Alltags die Qualität von Leuchtkraft, Tiefgründigkeit und Einfachheit (in der Komplexität) genauso in Erscheinung treten wie in Augenblicken höchster Inspiration.

Wir können ein aktives Leben verwoben mit der Welt führen, ohne in rigiden Rollen und Regeln gefangen zu sein und ohne zu sehr an das Ergebnis angehaftet zu sein, denn die Art wie wir die Dinge tun ist bereits das Ergebnis.

Vertrauen in den Moment und in die gegenwärtigen Umstände verlangt fortwährende Hingabe. Vielleicht geben wir uns etwas wunderbarem hin – dennoch müssen wir dabei eine gewisse Erwartungen und Kontrolle aufgeben – wir können uns nicht auf der sicheren Seite in unsere Story einwickeln.

Wir planen natürlich immer noch, aber nicht um die Zukunft einzusperren, sondern um das Selsbt einzuschwingen. Wenn wir dann die Pläne ausführen öffnen wir uns dem Fluß der Zeit… so beginnen wir mit lebendiger Synchronizität in Verbindung zu treten.

Improvisieren heisst die Vergänglichkeit akzeptieren.

Hingabe bedeutet ein annehmende Haltung in Bezug auf die Ungewissheit zu entwickeln. Und sich von überraschenden Augenblicken nähren zu lassen.

Die Zukunft ist ein großes Mysterium, das ständig neu erschaffen wird. Je mehr wir das wissen und in diesem Wissen leben, desto mehr ist es ein Mysterium.

Eine extrem effektive Methode um die eigene Kreativität in Fluß zu bringen ist das „Morgenseiten Schreiben„:

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SOUL.Sparks

Funken für die persönliche und kollektive Evolution.

Immer zu Neu- und Vollmond.

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