Das bedeutet voll inkarniert, voll verkörpert – embodied – in der Welt zu sein, ohne weltlich – von dieser Welt – zu werden. Erst wenn wir so in dieser Welt sind, öffnet sie sich für uns und wir können die tieferen Schichten des Seins berühren. 

Denn mit dem verkörpert werden in dieser Welt, eröffnen sich die Potentiale des Bewusstseins. Sind wir verkörpert durchdringt das Licht des Bewusstseins die Dunkelheit und die dämmrigen Zonen des Körpers. Schneiden wir uns vom Körper ab, sagen wir uns, dass wir ihn nicht fühlen dürfen, nicht beachten sollten, dass er nur ein Instrument ist, das uns gefügig sein soll, werden wir nicht bewusst leben können. 

Wenn wir aus der Körperlichkeit fallen werden wir von dieser Welt, verstrickt in die weltlichen Belange. Wenn wir uns entkörpern – das Bewusstsein vom Körper trennen wollen, verlieren wir einen Teil unseres Bewusstseins… Dann übernehmen die Muster mit denen wir agieren und reagieren die Steuerung. Wir werden von dieser Welt, gefangen von dem was wir im Außen suchen.

Es ist der Körper der unendlich verbunden ist, im Netzwerk des Lebens eingebettet. Die Bausteine unserer Körper sind schon lange im Umlauf und waren schon Teil vieler Körper. (Sie tragen Information… Welche Information geben wir ihnen mit?)

Mitten in der Wildnis der Körperlichkeit begegnet uns das Gewahrsein der Welt.

Je tiefer wir verkörperte, desto weiter öffnet sich die Unendlichkeit des Körpers… Wie der unendliche Kosmos. Der Körper ist ein Hologramm und enthält das ganze Universum. Das ist vielleicht damit gemeint, wenn es heißt, dass alles was wir suchen, bereits in uns zu finden ist…

In der Welt sein heisst sich hinzugeben – der Welt, den anderen, der Liebe, der Körperlichkeit – und so eine Art des Seins zu berühren, die jenseits der Kontrolle von dieser Welt ist.

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