Liebe und Mitgefühl sind unsere natürlichen Eigenschaften. Die ökologische Krise ist eine Krise des Herzens. Sie kann nicht alleine durch technologischen Fortschritt gelöst werden. Die größten Umweltprobleme sind Selbstsucht, Gier und Herzens-Kälte. Nur durch eine tiefgreifende gesellschaftliche Transformation können wir diese Krise überwinden. Und diese tiefgreifende Transformation beginnt bei jeder und jedem von uns selbst.

Das Herz zu erwecken bedeutet die Freude am Sein zu entdecken, tiefe Verbundenheit zu empfinden und sich im Fluss des Lebens geborgen zu fühlen. Wenn wir dies in uns selbst kultivieren, ermöglichen wir eine friedlichen, kooperative und auf Gemeinwohl ausgerichtete Gesellschaft. Wir bleiben dabei immer Übende auf diesem Weg, AnfängerInnen bis zuletzt.

Dabei ist wichtig zu erkennen, dass auch „negative“ Gefühle wie Selbstsucht aus dem Wunsch glücklich und zufrieden zu sein entspringen. Wir vergessen einfach zu oft wie das geht und verheddern uns ins Vorstellungen und Handlungen die uns gar nicht glücklich machen.

In diesem Workshop erforschen wir die inneren Quelle von Weisheit, Wissen und Intuition. Ich glaube, dass das Allermeiste was wir zum Wohlergehen brauchen bereits in uns vorhanden ist. Es muss halt freigelegt werden. Dafür ist es notwendig sich auch den schwierigen, unerwünschten Emotionen zuzuwenden und den eigenen Schattenseiten zu begegnen. So können auch diese in kreative BegleiterInnen transformiert werden.

In den Workshops arbeiten wir mit Methoden aus dem tibetischen Buddhismus, Yoga, Tanz, Qi-Gong, IBP – Integrative Körper Psychologie, Integrativer Atemarbeit, Council/Redekreis, kreativem Ausdruck & Improvisation, Tiefenökologie/Deep Ecology.

… und welchen Wolf füttern?

Eine Grossmutter sprach mit ihrer Enkelin über die Entstehung von Gewalt und Grausamkeit auf der Welt.

„Es ist“, sagte sie, „als würden zwei Wölfe in den Herzen der Menschen miteinander kämpfen. Der eine Wolf ist zornig und rachsüchtig, der andere liebevoll und mitfühlend.“

Die Enkelin fragte: „Und welcher wird gewinnen?“

„Der, den du fütterst“, antwortete die Grossmutter.